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Dichtheitsprüfung Abwasser, Abwasserleitungen, Abwasserrohre
 

Dichtheitsprüfungen an Grundstücksentwässerungsanlagen, Abwasserrohren, Kanälen, Kontrollschächten 

Ablauf einer Dichtheitsprüfung:

Bei einer Dichtheitsprüfung werden alle erdverlegten Abwasserrohre per Wasser- oder Luftfüllung auf deren Dichtigkeit überprüft. Bevor diese Druckprüfung ausgeführt werden kann, müssen laut geltenden Vorschriften und zum Schutz vor Schäden alle erdverlegten Abwasserrohre vom Kontrollschacht aus hydromechanisch per Hochdruckspülung gereinigt und anschließend per TV-Untersuchung (Kanalkamera) auf Schäden kontrolliert werden. Bei dieser Untersuchung müssen Rohrmaterialien, Rohrdurchmesser und Rohrlängen ermittelt und festgehalten werden. Ferner muss eine Entwässerungsskizze oder ein Entwässerungsplan mit detaillierten, vorgeschriebenen Angaben erstellt werden. Nur anhand dieser Daten kann der zulässige Wasserverlust  der Druckprüfung oder Füllstandsmessung errechnet werden. Firmen, die Ihnen ohne Reinigung und TV-Untersuchung eine Druckprüfung mit Wasser oder Luft durchführen, ziehen Ihnen nur das Geld aus der Tasche, denn diese Prüfung ist schlichtweg nicht normgerecht und somit wertlos. Sollte Ihnen das passiert sein, dann melden Sie dies bitte umgehend Ihrer Kommune und/oder Ihrem Abwasserverband. Lassen Sie in diesem Fall in Ihrem eigenen Interesse umgehend eine seriöse Fachfirma prüfen, ob durch das unkontrollierte Befüllen der Abwasserrohre bereits Schäden entstanden sind, für die die Firma haften muss. Folgeschäden durch nicht fachgerechte Dichtheitsprüfungen gehen oft in den fünfstelligen Eurobereich!    

Wer darf Dichtheitsprüfungen ausführen?

Dichtheitsprüfungen dürfen nur von sachkundigen, geschulten Personen ausgeführt werden. Lassen Sie sich in Ihrem eigenen Interesse die gültige Sachkundebescheinigung der Person vorlegen, die bei Ihnen die Dichtheitspüfung ausführt - nicht nur die des ausführenden Betriebes.  Bei größeren Betrieben werden die Arbeiten oft von Mitarbeitern ausgeführt, die weder eine Sachkundeschulung noch einen KI-Schein haben. Dies ist aber nicht zulässig und zweifellos zu Ihrem Nachteil. Denn nur ein geschultes Auge sieht und versteht die Zusammenhänge, die übrigens enorm wichtig sind für eine eventuelle, spätere Sanierung Ihrer Grundstücksentwässerungsanlage oder die Reparatur einzelner erdverlegter Abwasserrohre. Vermeiden Sie in Ihrem eigenen Interesse durch Vorausblick Doppelkosten und vermeidbare Folgekosten! Nur geschultes und gelerntes Personal versteht die Zusammenhänge und klärt Sie auch in Bezug auf den Rückstauschutz Ihrer Grundstücksentwässerungsanlage auf. Jeden Monat erleben wir Schäden oft in Höhe von 50.000 €, die durch mangelnden Rückstauschutz entstanden sind. Meist bleiben die Hauseigentümer auf den Kosten dieser Schäden sitzen, weil Versicherungen bei nicht vorhandenem Rückstauschutz nicht bezahlen. Nicht selten wurde bereits bei vielen Häusern, wo Schäden entstanden sind, eine wie oben beschriebene, nicht normgerechte Dichtheitsprüfung ausgeführt, was dann vermehrt den Sinn dieser Maßnahme in Frage stellt. Solange Kommunen und Abwasserverbände ihre Kontrollpflicht in Bezug auf die fachgerechte Ausführung von Dichtheitsprüfungen nicht ernst nehmen, wird sich daran leider wenig ändern.   

Voraussetzung und Ausstattung zur Dichtheitsprüfung:

Die Firma, die Ihnen eine Dichtheitsprüfung ausführen darf, muss über folgende Gerätschaften verfügen:

- Hochdruckspülanlage zur hydromechanischen Reinigung
- TV-Kamera mit Schwenkkopf, Abbiegeeinheit, Lasermessung und Software zur Datenerfassung
- Prüfsystem mit Nachweis von jährlichen Werks- und/oder Überwachungsprüfungen
- gültiger Sachkundenachweis der ausführenden Person

Gesetzliche Grundlagen zur Dichtheitsprüfung:

Die allermeisten Entwässerungssatzungen (EWS) von Städten und Gemeinden schreiben fest, dass „derjenige, der Abwasser in das öffentliche Kanalnetz einleitet, Sorge dafür tragen muss, dass seine Grundstücksentwässerungsanlage dicht und nach den allgemein anerkannten Regeln der Technik zu betreiben, zu verbessern, zu unterhalten ist“.

Die „allgemein anerkannten Regeln der Technik“ finden Sie in den DIN’s EN 1610 (Regelwerk für Neubauten) und 1986-30 (Regelwerk für Bestand) wieder. Hier ist festgehalten, wie eine Grundstücksentwässerungsanlage fachgerecht gebaut wird und wie diese nach Fertigstellung oder im Bestand zu prüfen ist.

In Bayern regeln die kommunalen Entwässerungssatzungen (EWS), was, wie und in welchem Zeitraum seitens des einzelnen Grundstücksbesitzers an der jeweiligen Grundstücksentwässerungsanlage (GEA)  zu prüfen ist. Werden Sie als Grundstücksbesitzer nun aufgefordert einen solchen Nachweis über die Dichtigkeit Ihrer Grundstücksentwässerungsanlage vorzulegen, dann ist dies für Sie rechtlich bindend, so legt es das Landesamt für Umwelt (LfU) in Bayern in seinem Merkblatt „Private Abwasserleitungen prüfen und sanieren“ dar. Leider ist zu beobachten, dass Kommunen und Abwasserverbände sich selbst bedeutend zu wenig mit der Wichtigkeit der Thematik "Dichtheitsprüfung" auseinander setzen und auseinandersetzen wollen.  So werden bewusst Schäden an erdverlegten Abwasserrohren, die nachweislich massive Umweltbelastung bedeuten, toleriert.  Wenn das Organ der Gesetzgebung hier weiter so versagt, dann werden wir in naher Zukunft hochbelastetes Trinkwasser zur Verfügung haben - siehe dazu das Merkblatt des LfU in Bayern, in dem geschrieben steht, dass schätzungsweise 80% der privaten Kanäle in Bayern undicht sind. In der Summe sind die Schäden, die unserer Umwelt durch die vielen undichten privaten Kanäle entstehen, inzwischen besorgniserregend. Menschen vergessen allzusehr die Erkenntnis: Wir brauchen die Umwelt - die Umwelt braucht uns Menschen nicht. Was wir "Heute" zerstören, wird uns "Morgen" fehlen. 

Warum eine Dichtheitsprüfung von RHS-Scheufele e.K.?

Die Ausführung einer Dichtheitsprüfung erfordert aufgrund der umfassenden Bereiche (Reinigung, TV-Untersuchung, Dokumentation sowie Wissen und Erfahrung in der Kanalsanierung) den Einsatz von Facharbeitern oder RKI-Meistern. Somit ist sichergestellt, dass die erstellten Unterlagen und Ergebnisse fachgerecht und brauchbar sind und jederzeit auch von Ingenieurbüros oder anderen Firmen verwendet werden können. Genau aus diesem Grund werden in unserem Hause  Dichtheitsprüfungen nur von RKI-Facharbeitern oder RKI-Meistern (Lernberuf = Fachkraft für Rohr-, Kanal- und Industrieservice) ausgeführt. Wir führen die Arbeiten ferner mit modernster und geeichter Technik aus. Darüber hinaus sind die Mitarbeiter, die Dichtheitsprüfungen ausführen, parallel auch in der Rohr- und Kanalsanierung tätig, weshalb sie bereits bei der TV-Untersuchung eventuelle Schäden gleich mit dem Auge der Sanierung betrachten und erfassen. Es ist leider eine traurige Tatsache, dass Abwasserrohre und Grundstücksentwässerungsanlagen, die aus Steinzeugrohren bestehen und vor 1980 erbaut worden sind, fast ausschließlich undicht sind und teilweise gravierende Schäden und Mängel aufweisen. Genau aus diesem Grund ist es besonders wichtig, dass Sie sich bei der Vergabe einer Dichtheitsprüfung für eine Firma entscheiden, deren Mitarbeiter auch im Bereich Sanierung und Reparatur auf Erfahrung und Wissen zurückgreifen können. Bei Neubauten sind Dichtheitsprüfungen wie TÜV-Siegel, die Ihnen bestätigen, dass Sie für das viele Geld, das Sie für den Bau Ihres Eigenheims aufbringen mussten, auch fachgerechte Arbeit im Bereich "erdverlegte Abwasserrohre" erhalten haben. Verdeckte Mängel wie Unterbögen und Deformationen werden nur durch fachgerechte Ausführungen festgehalten. Daher gilt auch generell im Bereich Dichtheitsprüfung: Wer meint, die billigste Firma beauftragen zu müssen, zahlt am Ende die teuerste Rechnung!

Ein Wort zur DIN 1986-30 - an die Herren Ingenieure und Theoretiker in Deutschland:

Sinn und Zweck der DIN soll laut Vorwort derselben darin bestehen ...den Boden, das Grundwasser und die Trinkwasserversorgung vor Verunreinigungen aus undichten Abwasserleitungen von Gebäuden und Grundstücken (Bestand) zu schützen. Es sei hier die Frage erlaubt, was sich das Gremium, der Normausschuss dabei gedacht hat, dass eine optische Prüfung (eine TV-Untersuchung) als Dichtheitsnachweis anerkannt wird. Bei einer TV-Untersuchung sieht der Inspekteur nur den Rohrinnenraum, die Rohrinnenwand. Da es keine Röntgenkameras für die Untersuchung von Abwasserrohren im Bereich DN100 gibt, kann kein TV-Inspekteur erkennen, ob Dichtungen in die Rohrverbindungen eingelegt worden sind. Bei niederschlagsfreiem Wetter und niedrigem Grundwasserstand wird somit eine Grundleitung, ein Abwasserkanal aus PVC-U Rohr (umgangssprachlich KG Rohr), in dessen Rohrverbindungen keine Dichtungen eingelegt worden sind, bei einer optischen Dichtheitsprüfung als vollkommen mängelfrei eingestuft, während genau die gleiche Grundleitung, der gleiche Kanal bei Niederschlag und hohem Grundwasserspiegel durch eindringendes Wasser (Infiltration) sichtbar undicht ist. Leider ist es so, dass einige Städte in Bayern Bürger und Hausbesitzer auffordern, die Dichtigkeit ihrer Grundstücksentwässerungsanlage in Form einer optischen Prüfung, anstatt anhand einer physikalischen Druckprüfung, die tatsächlich den Nachweis erbringt, ob Abwasserrohre dicht oder undicht sind, nachzuweisen. Somit wird schlichtweg etwas eingefordert, das in keiner Weise den Boden, das Grundwasser und die Trinkwasserversorgung vor Verunreinigungen aus undichten Abwasserleitungen schützt. Letztlich geben Sie als Hausbesitzer und Eigentümer einer Grundstücksentwässerungsanlage Geld für ein Ergebnis aus, das für den Erhalt unserer Umwelt den Wert gleich Null hat. Daher sei die Frage erlaubt, was verfolgt die DIN 1986-30 denn wirklich für ein Ergebnis? Seit Jahren beobachten wir als Meisterbetrieb für Rohr-, Kanal- und Industrieservice wie immer mehr Bürger genau aufgrund solcher Widersprüche berechtigt die Aufforderung zur Dichtheitsprüfung hinterfragen und boykottieren. RHS-Scheufele e.K. bezieht klar und deutlich Stellung zur physikalischen Druckprüfung, denn alles andere ist schlichtweg Augenwischerei! Städten, Kommunen und Abwasserverbänden empfehlen wir dringend, sich genauestens mit der DIN 1986-30 zu beschäftigen und dann von ihren Bürgern sinnvolle Nachweise einzufordern. Als erweiterter Auftraggeber haben sie auch die Verantwortung, die eingereichten Unterlagen auf die in der Norm angegebene Vollständigkeit zu kontrollieren. Nur so versteht der Bürger und Hausbesitzer den Sinn und Zweck der Maßnahme Dichtheitsprüfung und nur so dient diese Maßnahme unserer Umwelt. Für Fragen, Anregungen oder Diskussionen steht Ihnen Herr Florian Scheufele mit seiner jahrelangen praktischen Erfahrung gerne jederzeit zur Verfügung.           

Kosten einer Dichtheitsprüfung:   

Die Arbeiten im Bereich Dichtheitsprüfung sind u.a. sehr umfangreich und abhängig von der Zugänglichkeit, der Anzahl der erdverlegten Abwasserrohre, dem Verschmutzungsgrad und der Anzahl von vorhandenen Schäden, die dokumentiert werden müssen. Daher können die Kosten unmöglich pauschaliert oder im Voraus festgehalten werden. Seriöse Firmen berechnen ihren Zeitaufwand bei Ihnen vor Ort zu den vorab genannten Arbeitszeitkosten. Vergleichen Sie die Preise untereinander, dann vergessen Sie nicht den kompletten Umfang der Preise zu erfragen. Oft werden seitens von Mitbewerbern leider nur die Stundensätze der Arbeitszeit des Personals genannt. An- und Abfahrtskosten, Geräte-, Maschinen- und Fahrzeugkosten werden verschwiegen. Ebenso auch die Kosten für die Auswertung, die Erstellung einer Daten-CD usw. Bitte fragen Sie daher genau nach und lassen Sie sich Preisangaben vorab schriftlich bestätigen. Schützen Sie sich so vor den heute gängigen Billigangeboten, die im Nachhinein teuer und zudem unbrauchbar sind. Nicht der größte Anbieter bietet automatisch den besten Service. 

RHS-Scheufele e.K. führt die Arbeiten im Bereich Dichtheitsprüfung zu Arbeitseinheiten je fünf Minuten aus. Der Preis der Arbeitseinheit beinhaltet alle Kosten für An- und Abfahrten, Personal, Maschinen und Geräte, Unterlagen, CD's usw. Die Arbeitszeit beginnt mit dem Eintreffen unseres Personals und unserer Fahrzeuge und endet mit der Abfahrt derselben. Die Abrechnung im Fünf-Minuten-Takt ist kundenfreundlich und fair. Nähere Auskünfte erhalten Sie gerne am Telefon. Zudem erhalten Sie bei uns alles transparent und schriftlich mit einer Auftragserteilung zugesandt.

Wir danken Ihnen für den Besuch unserer Homepage und freuen uns auf Ihren Anruf! 

Kempten 0831 - 96 01 338

Marktoberdorf 08342 - 70 50 913

Memmingen 08331 - 64 08 707

(Wenn Sie mit uns Kontakt aufnehmen, willigen Sie in die Verarbeitung der übermittelten Daten zur Bearbeitung Ihres Anliegens ein. Die Einwilligung ist freiwillig. Ein Widerruf der Einwilligung ist jederzeit durch formlose Erklärung an uns möglich, ohne dass dadurch die Rechtmäßigkeit der aufgrund der Einwilligung bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung berührt wird. Sollte die Einwilligung unwirksam sein, erfolgt die Datenverarbeitung auf Grundlage Art. 6 Abs. 1 lit. f. DSVGO zwecks Bearbeitung Ihres Anliegens. Weiteres entnehmen Sie bitte der Datenschutzerklärung)

 

 
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Dichtheitsprüfungen an Grundstücksentwässerungsanlagen, Abwasserrohren, Kanälen, Kontrollschächten 

Ablauf einer Dichtheitsprüfung:

Bei einer Dichtheitsprüfung werden alle erdverlegten Abwasserrohre per Wasser- oder Luftfüllung auf deren Dichtigkeit überprüft. Bevor diese Druckprüfung ausgeführt werden kann, müssen laut geltenden Vorschriften und zum Schutz vor Schäden alle erdverlegten Abwasserrohre vom Kontrollschacht aus hydromechanisch per Hochdruckspülung gereinigt und anschließend per TV-Untersuchung (Kanalkamera) auf Schäden kontrolliert werden. Bei dieser Untersuchung müssen Rohrmaterialien, Rohrdurchmesser und Rohrlängen ermittelt und festgehalten werden. Ferner muss eine Entwässerungsskizze oder ein Entwässerungsplan mit detaillierten, vorgeschriebenen Angaben erstellt werden. Nur anhand dieser Daten kann der zulässige Wasserverlust  der Druckprüfung oder Füllstandsmessung errechnet werden. Firmen, die Ihnen ohne Reinigung und TV-Untersuchung eine Druckprüfung mit Wasser oder Luft durchführen, ziehen Ihnen nur das Geld aus der Tasche, denn diese Prüfung ist schlichtweg nicht normgerecht und somit wertlos. Sollte Ihnen das passiert sein, dann melden Sie dies bitte umgehend Ihrer Kommune und/oder Ihrem Abwasserverband. Lassen Sie in diesem Fall in Ihrem eigenen Interesse umgehend eine seriöse Fachfirma prüfen, ob durch das unkontrollierte Befüllen der Abwasserrohre bereits Schäden entstanden sind, für die die Firma haften muss. Folgeschäden durch nicht fachgerechte Dichtheitsprüfungen gehen oft in den fünfstelligen Eurobereich!    

Wer darf Dichtheitsprüfungen ausführen?

Dichtheitsprüfungen dürfen nur von sachkundigen, geschulten Personen ausgeführt werden. Lassen Sie sich in Ihrem eigenen Interesse die gültige Sachkundebescheinigung der Person vorlegen, die bei Ihnen die Dichtheitspüfung ausführt - nicht nur die des ausführenden Betriebes.  Bei größeren Betrieben werden die Arbeiten oft von Mitarbeitern ausgeführt, die weder eine Sachkundeschulung noch einen KI-Schein haben. Dies ist aber nicht zulässig und zweifellos zu Ihrem Nachteil. Denn nur ein geschultes Auge sieht und versteht die Zusammenhänge, die übrigens enorm wichtig sind für eine eventuelle, spätere Sanierung Ihrer Grundstücksentwässerungsanlage oder die Reparatur einzelner erdverlegter Abwasserrohre. Vermeiden Sie in Ihrem eigenen Interesse durch Vorausblick Doppelkosten und vermeidbare Folgekosten! Nur geschultes und gelerntes Personal versteht die Zusammenhänge und klärt Sie auch in Bezug auf den Rückstauschutz Ihrer Grundstücksentwässerungsanlage auf. Jeden Monat erleben wir Schäden oft in Höhe von 50.000 €, die durch mangelnden Rückstauschutz entstanden sind. Meist bleiben die Hauseigentümer auf den Kosten dieser Schäden sitzen, weil Versicherungen bei nicht vorhandenem Rückstauschutz nicht bezahlen. Nicht selten wurde bereits bei vielen Häusern, wo Schäden entstanden sind, eine wie oben beschriebene, nicht normgerechte Dichtheitsprüfung ausgeführt, was dann vermehrt den Sinn dieser Maßnahme in Frage stellt. Solange Kommunen und Abwasserverbände ihre Kontrollpflicht in Bezug auf die fachgerechte Ausführung von Dichtheitsprüfungen nicht ernst nehmen, wird sich daran leider wenig ändern.   

Voraussetzung und Ausstattung zur Dichtheitsprüfung:

Die Firma, die Ihnen eine Dichtheitsprüfung ausführen darf, muss über folgende Gerätschaften verfügen:

- Hochdruckspülanlage zur hydromechanischen Reinigung
- TV-Kamera mit Schwenkkopf, Abbiegeeinheit, Lasermessung und Software zur Datenerfassung
- Prüfsystem mit Nachweis von jährlichen Werks- und/oder Überwachungsprüfungen
- gültiger Sachkundenachweis der ausführenden Person

Gesetzliche Grundlagen zur Dichtheitsprüfung:

Die allermeisten Entwässerungssatzungen (EWS) von Städten und Gemeinden schreiben fest, dass „derjenige, der Abwasser in das öffentliche Kanalnetz einleitet, Sorge dafür tragen muss, dass seine Grundstücksentwässerungsanlage dicht und nach den allgemein anerkannten Regeln der Technik zu betreiben, zu verbessern, zu unterhalten ist“.

Die „allgemein anerkannten Regeln der Technik“ finden Sie in den DIN’s EN 1610 (Regelwerk für Neubauten) und 1986-30 (Regelwerk für Bestand) wieder. Hier ist festgehalten, wie eine Grundstücksentwässerungsanlage fachgerecht gebaut wird und wie diese nach Fertigstellung oder im Bestand zu prüfen ist.

In Bayern regeln die kommunalen Entwässerungssatzungen (EWS), was, wie und in welchem Zeitraum seitens des einzelnen Grundstücksbesitzers an der jeweiligen Grundstücksentwässerungsanlage (GEA)  zu prüfen ist. Werden Sie als Grundstücksbesitzer nun aufgefordert einen solchen Nachweis über die Dichtigkeit Ihrer Grundstücksentwässerungsanlage vorzulegen, dann ist dies für Sie rechtlich bindend, so legt es das Landesamt für Umwelt (LfU) in Bayern in seinem Merkblatt „Private Abwasserleitungen prüfen und sanieren“ dar. Leider ist zu beobachten, dass Kommunen und Abwasserverbände sich selbst bedeutend zu wenig mit der Wichtigkeit der Thematik "Dichtheitsprüfung" auseinander setzen und auseinandersetzen wollen.  So werden bewusst Schäden an erdverlegten Abwasserrohren, die nachweislich massive Umweltbelastung bedeuten, toleriert.  Wenn das Organ der Gesetzgebung hier weiter so versagt, dann werden wir in naher Zukunft hochbelastetes Trinkwasser zur Verfügung haben - siehe dazu das Merkblatt des LfU in Bayern, in dem geschrieben steht, dass schätzungsweise 80% der privaten Kanäle in Bayern undicht sind. In der Summe sind die Schäden, die unserer Umwelt durch die vielen undichten privaten Kanäle entstehen, inzwischen besorgniserregend. Menschen vergessen allzusehr die Erkenntnis: Wir brauchen die Umwelt - die Umwelt braucht uns Menschen nicht. Was wir "Heute" zerstören, wird uns "Morgen" fehlen. 

Warum eine Dichtheitsprüfung von RHS-Scheufele e.K.?

Die Ausführung einer Dichtheitsprüfung erfordert aufgrund der umfassenden Bereiche (Reinigung, TV-Untersuchung, Dokumentation sowie Wissen und Erfahrung in der Kanalsanierung) den Einsatz von Facharbeitern oder RKI-Meistern. Somit ist sichergestellt, dass die erstellten Unterlagen und Ergebnisse fachgerecht und brauchbar sind und jederzeit auch von Ingenieurbüros oder anderen Firmen verwendet werden können. Genau aus diesem Grund werden in unserem Hause  Dichtheitsprüfungen nur von RKI-Facharbeitern oder RKI-Meistern (Lernberuf = Fachkraft für Rohr-, Kanal- und Industrieservice) ausgeführt. Wir führen die Arbeiten ferner mit modernster und geeichter Technik aus. Darüber hinaus sind die Mitarbeiter, die Dichtheitsprüfungen ausführen, parallel auch in der Rohr- und Kanalsanierung tätig, weshalb sie bereits bei der TV-Untersuchung eventuelle Schäden gleich mit dem Auge der Sanierung betrachten und erfassen. Es ist leider eine traurige Tatsache, dass Abwasserrohre und Grundstücksentwässerungsanlagen, die aus Steinzeugrohren bestehen und vor 1980 erbaut worden sind, fast ausschließlich undicht sind und teilweise gravierende Schäden und Mängel aufweisen. Genau aus diesem Grund ist es besonders wichtig, dass Sie sich bei der Vergabe einer Dichtheitsprüfung für eine Firma entscheiden, deren Mitarbeiter auch im Bereich Sanierung und Reparatur auf Erfahrung und Wissen zurückgreifen können. Bei Neubauten sind Dichtheitsprüfungen wie TÜV-Siegel, die Ihnen bestätigen, dass Sie für das viele Geld, das Sie für den Bau Ihres Eigenheims aufbringen mussten, auch fachgerechte Arbeit im Bereich "erdverlegte Abwasserrohre" erhalten haben. Verdeckte Mängel wie Unterbögen und Deformationen werden nur durch fachgerechte Ausführungen festgehalten. Daher gilt auch generell im Bereich Dichtheitsprüfung: Wer meint, die billigste Firma beauftragen zu müssen, zahlt am Ende die teuerste Rechnung!

Ein Wort zur DIN 1986-30 - an die Herren Ingenieure und Theoretiker in Deutschland:

Sinn und Zweck der DIN soll laut Vorwort derselben darin bestehen ...den Boden, das Grundwasser und die Trinkwasserversorgung vor Verunreinigungen aus undichten Abwasserleitungen von Gebäuden und Grundstücken (Bestand) zu schützen. Es sei hier die Frage erlaubt, was sich das Gremium, der Normausschuss dabei gedacht hat, dass eine optische Prüfung (eine TV-Untersuchung) als Dichtheitsnachweis anerkannt wird. Bei einer TV-Untersuchung sieht der Inspekteur nur den Rohrinnenraum, die Rohrinnenwand. Da es keine Röntgenkameras für die Untersuchung von Abwasserrohren im Bereich DN100 gibt, kann kein TV-Inspekteur erkennen, ob Dichtungen in die Rohrverbindungen eingelegt worden sind. Bei niederschlagsfreiem Wetter und niedrigem Grundwasserstand wird somit eine Grundleitung, ein Abwasserkanal aus PVC-U Rohr (umgangssprachlich KG Rohr), in dessen Rohrverbindungen keine Dichtungen eingelegt worden sind, bei einer optischen Dichtheitsprüfung als vollkommen mängelfrei eingestuft, während genau die gleiche Grundleitung, der gleiche Kanal bei Niederschlag und hohem Grundwasserspiegel durch eindringendes Wasser (Infiltration) sichtbar undicht ist. Leider ist es so, dass einige Städte in Bayern Bürger und Hausbesitzer auffordern, die Dichtigkeit ihrer Grundstücksentwässerungsanlage in Form einer optischen Prüfung, anstatt anhand einer physikalischen Druckprüfung, die tatsächlich den Nachweis erbringt, ob Abwasserrohre dicht oder undicht sind, nachzuweisen. Somit wird schlichtweg etwas eingefordert, das in keiner Weise den Boden, das Grundwasser und die Trinkwasserversorgung vor Verunreinigungen aus undichten Abwasserleitungen schützt. Letztlich geben Sie als Hausbesitzer und Eigentümer einer Grundstücksentwässerungsanlage Geld für ein Ergebnis aus, das für den Erhalt unserer Umwelt den Wert gleich Null hat. Daher sei die Frage erlaubt, was verfolgt die DIN 1986-30 denn wirklich für ein Ergebnis? Seit Jahren beobachten wir als Meisterbetrieb für Rohr-, Kanal- und Industrieservice wie immer mehr Bürger genau aufgrund solcher Widersprüche berechtigt die Aufforderung zur Dichtheitsprüfung hinterfragen und boykottieren. RHS-Scheufele e.K. bezieht klar und deutlich Stellung zur physikalischen Druckprüfung, denn alles andere ist schlichtweg Augenwischerei! Städten, Kommunen und Abwasserverbänden empfehlen wir dringend, sich genauestens mit der DIN 1986-30 zu beschäftigen und dann von ihren Bürgern sinnvolle Nachweise einzufordern. Als erweiterter Auftraggeber haben sie auch die Verantwortung, die eingereichten Unterlagen auf die in der Norm angegebene Vollständigkeit zu kontrollieren. Nur so versteht der Bürger und Hausbesitzer den Sinn und Zweck der Maßnahme Dichtheitsprüfung und nur so dient diese Maßnahme unserer Umwelt. Für Fragen, Anregungen oder Diskussionen steht Ihnen Herr Florian Scheufele mit seiner jahrelangen praktischen Erfahrung gerne jederzeit zur Verfügung.           

Kosten einer Dichtheitsprüfung:   

Die Arbeiten im Bereich Dichtheitsprüfung sind u.a. sehr umfangreich und abhängig von der Zugänglichkeit, der Anzahl der erdverlegten Abwasserrohre, dem Verschmutzungsgrad und der Anzahl von vorhandenen Schäden, die dokumentiert werden müssen. Daher können die Kosten unmöglich pauschaliert oder im Voraus festgehalten werden. Seriöse Firmen berechnen ihren Zeitaufwand bei Ihnen vor Ort zu den vorab genannten Arbeitszeitkosten. Vergleichen Sie die Preise untereinander, dann vergessen Sie nicht den kompletten Umfang der Preise zu erfragen. Oft werden seitens von Mitbewerbern leider nur die Stundensätze der Arbeitszeit des Personals genannt. An- und Abfahrtskosten, Geräte-, Maschinen- und Fahrzeugkosten werden verschwiegen. Ebenso auch die Kosten für die Auswertung, die Erstellung einer Daten-CD usw. Bitte fragen Sie daher genau nach und lassen Sie sich Preisangaben vorab schriftlich bestätigen. Schützen Sie sich so vor den heute gängigen Billigangeboten, die im Nachhinein teuer und zudem unbrauchbar sind. Nicht der größte Anbieter bietet automatisch den besten Service. 

RHS-Scheufele e.K. führt die Arbeiten im Bereich Dichtheitsprüfung zu Arbeitseinheiten je fünf Minuten aus. Der Preis der Arbeitseinheit beinhaltet alle Kosten für An- und Abfahrten, Personal, Maschinen und Geräte, Unterlagen, CD's usw. Die Arbeitszeit beginnt mit dem Eintreffen unseres Personals und unserer Fahrzeuge und endet mit der Abfahrt derselben. Die Abrechnung im Fünf-Minuten-Takt ist kundenfreundlich und fair. Nähere Auskünfte erhalten Sie gerne am Telefon. Zudem erhalten Sie bei uns alles transparent und schriftlich mit einer Auftragserteilung zugesandt.

Wir danken Ihnen für den Besuch unserer Homepage und freuen uns auf Ihren Anruf! 

Kempten 0831 - 96 01 338

Marktoberdorf 08342 - 70 50 913

Memmingen 08331 - 64 08 707

(Wenn Sie mit uns Kontakt aufnehmen, willigen Sie in die Verarbeitung der übermittelten Daten zur Bearbeitung Ihres Anliegens ein. Die Einwilligung ist freiwillig. Ein Widerruf der Einwilligung ist jederzeit durch formlose Erklärung an uns möglich, ohne dass dadurch die Rechtmäßigkeit der aufgrund der Einwilligung bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung berührt wird. Sollte die Einwilligung unwirksam sein, erfolgt die Datenverarbeitung auf Grundlage Art. 6 Abs. 1 lit. f. DSVGO zwecks Bearbeitung Ihres Anliegens. Weiteres entnehmen Sie bitte der Datenschutzerklärung)

 

 
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